Produktübersicht:
Filterlüfter und Austrittsfilter

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Filterlüfter und Austrittsfilter

  • Große Auswahl an Filterlüfter und Austrittsfilter durch 4 Filterlüfter-Serien im Produktangebot (FF, GF, FPF, PF-4.0)
  • Leistungsbereich von 12 bis 950 m³/h
  • Ausschnittskompatibel zum Marktstandard
  • Schnellmontage für Wandstärken von 1 bis 8 mm (optional 16 mm)
  • Werkzeugloser Filtermattenwechsel schnell und einfach
  • Schutzarten: IP54, IP55, IP56
  • Hohe Luftleistung und lange Standzeiten bei Schutzart IP55 durch innovative Filtermatten-Technologie (s. PF-Serie 4.0)
  • Zulassungen/Standards: UL, cUL, NEMA Typ 12, 3R, EAC, CE
  • Langlebig bei Outdooranwendungen durch UV-beständigen PC/ABS Kunststoff
  • Unterschiedliche Farbgebungen: RAL7035, RAL7032, RAL9005, RAL9016 (weitere auf Anfrage)
  • Optionen: EMV, Adapter für Reduzierung der Einbautiefe, Strahlwasser-Schutzhauben, Type 3R Ausführungen für Outdoor-Anwendungen

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Filterlüfter Serie – FF

Optionen – Filterlüfter Serie – FF

Anwenderfreundlich, sicher und langlebig

  • Leistungsbereich von 12 – 930 m³/h
  • Spannungsbereiche 24, 115, 230, 400 VAC und 12, 24, 48 VDC
  • Ausschnittskompatibel zum Marktstandard
  • Standardschutzart IP54 (optional IP55, IP56)
  • Zulassungen: CE, cURus
  • Verfügbare RAL-Farben: RAL 7035, 9005 (weitere auf Anfrage)

EMV

  • Zuverlässige HF-Abschirmwirkung bzw. Dämpfung gegen elektromagnetische Störfelder
  • Leistungsbereich bis 930 m³/h

Adapter zur Reduzierung der Einbautiefe

Filterlüfter mit geringer Einbautiefe durch Einsatz eines kostengünstigen Adapters: Reduzierung der Einbautiefe bis zu 26 mm! 

Optionen – Filterlüfter Serie – FF

NEMA 3 R

Der weltweit erste widerstandsfähige und zugelassene Type 3R Filterlüfter für Outdoor-Anwendungen. Auch sehr gut geeignet für den Einsatz in rauen und aggressiven Industrie-Umgebungen.

Strahlwasser-/Wetterschutzhauben

Sicherer Schutz bei Strahlwasser!

Strahlwasser-/Wetterschutzhauben für Filterlüfter der Serien FF & GF

Edelstahl-Abdeckgitter AISI 304

Abdeckgitter in Edelstahlstahl AISI 304 insbesondere zum Einsatz bei Maschinen- und Anlagenherstellern der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie

Filterlüfter Serie – GF

Filterlüfter Serie – FPF

Innovative Schnellmontage für Wandstärken bis 8 mm

  • Leistungsbereich von 45-670 m³/h
  • Spannungsbereiche: 115, 230, 400 VAC und 24, 48 VDC
  • Ausschnittskompatibel zum Marktstandard
  • Innovativ flexibles Montagesystem für Wandstärken bis 8 mm (optional: 16 mm)
  • Standardschutzart IP54 (IP55 auf Anfrage)
  • Farbe RAL 7035 (weitere auf Anfrage)

Hohe Variantenvielfalt, unterschiedliche RAL-Farben, UV-beständig

  • Leistungsbereich von 23 – 730 m³/h
  • Spannungsbereiche: 24, 115, 230, 400 VAC und 12, 24, 48 VDC
  • Ausschnittskompatibel zum Marktstandard
  • Schraubenlose Schnellmontage für Wandstärken 1,5 – 2,2 mm
    (Option: >2,2 mm Befestigung über Schrauben)
  • Standardschutzart IP54 (IP55)
  • Zulassungen: CE, cCSAus, UL, CSA, Nema Type 1,12 + 3R
  • verfügbare RAL-Farben: RAL 7035, 7032, 9005 (weitere auf Anfrage)

Filterlüfter Serie – PF 4.0

Optionen – Filterlüfter Serie – PF 4.0

Unerreichte Luftleistung bei Schutzart IP55

  • Leistungsbereich von 25 – 950 m³/h
  • Spannungsbereiche: 115, 230, 400, 460 VAC und 12, 24, 48 VDC
  • Ausschnittskompatibel zum Marktstandard
  • Werkzeuglose Schnellmontage mit patentierter 4-Ecken-Verrastung
  • Einfacher und schneller Filtermattenwechsel durch Klappmechanismus des Designdeckels
  • Standardschutzart IP54, NEMA Typ 12 (IP55 mit Faltenfiltermatte)
  • Farbe RAL 7035
  • Zulassungen: UL, cUL, CE (GOST auf Anfrage)

Wetterschutzhauben

Perfekter Schutz – einfache Wartung!

Wetterschutzhauben für Filterlüfter der Serien PF

Wissenswertes über Filterlüfter und Austrittsfilter

Funktionsprinzip von Filterlüfter und Austrittsfilter bei der Klimatisierung von Schaltschränken und Gehäusen

Filterlüfter in Kombination mit Austrittsfilter haben sich als kostengünstige und effektive Lösung erwiesen. Elektronik in Gehäusen und Schaltschränken lassen sich zuverlässig belüften. Filterlüfter bestehen hierbei aus einem Filterteil (Austrittsfilter) und einem Axiallüfter. Der Axiallüfter saugt die kühlere Außenluft an. Über eine Filtermatte im Filterteil wird die Außenluft gereinigt und in den Schaltschrank geblasen. Die einströmende kühle Luft umspült die installierten Elektronikbauteile, nimmt die warme Luft von deren Oberfläche und Umgebung auf und befördert diese nach oben. Dort wird sie über den Austrittsfilter (= Filterteil ohne Axiallüfter) an die Umgebung wieder abgegeben. Bei der Wahl der Platzierung empfiehlt es sich den einblasenden Filterlüfter im unteren Bereich und den Austrittsfilter im oberen Bereich des Schaltschrankes zu positionieren
(sh. nachstehende Abbilung):

Wissenswertes Filterlüfter-Austrittsfilter

Darüberhinaus erzeugt man durch das Einblasen einen leichten Überdruck. Durch diesen Überdruck entsteht ein Zusatznutzen, da das Eindringen von Schmutzteilchen wie Staub durch eventuell fehlerhafte Türdichtungen, zu große Kabeleinführungen oder nicht fachgerechter Einbau von Befehls- und Meldegeräte oder Anzeigeinstrumente vermieden wird.

Räumliche Anordnung von Filterlüfter und Austrittsfilter bei der Schaltschrank-Klimatisierung

Beim Aufbau sollte man darauf achten, dass Hauptwärmeverursacher so im Schaltschrank angeordnet sind, daß die dort entstehende Wärme mit kühler eingeblasener Luft sogleich weggetragen werden kann. Hauptwärmeverursacher werden auch Hotspot-Komponenten genannt, wie SPS, Frequenzumrichter und weiteres. Sinnvoll ist eine Platzierung im unteren Bereich des Schaltschrankes direkt nach dem Filterlüfter. So werden solche Schlüsselkomponenten kontinuierlich mit sauberer kühler Luft versorgt. Grundsätzlich sollte der Lufteintritt-Filterlüfter immer im unteren Bereich platziert sein. Nach Lufteintritt wird die kühle Außenluft mit warmer Innenluft vermischt und steigt aufgrund des natürlichen Strömungsverlaufs nach oben in Richtung Luftaustrittsfilter. Würde der Lufteintritt-Filterlüfter weiter oben angeordnet sein, könnte es zu Wärmenester im unteren Schaltschrankbereich kommen. Dieser Bereich wird von der eingeblasenen Luft nur sehr unzureichend erreicht.

Im Gegensatz dazu kann eine Filterlüfter-Austrittsfilter Kombination auch umgekehrt angeordnet sein: Austrittsfilter unten und Filterlüfter heraussaugend oben. Diese Variante ist jedoch aus obiger Überlegung eher nachteilig, da der hierdurch erzeugte Unterdruck ein Eindringen von Staub an undichten Stellen zulassen würde.

 

Voraussetzungen für den Einsatz von Filterlüfter und Austrittsfilter als Schaltschrank-Klimatisierungsmethode

Für den Einsatz von Filterlüfter und Austrittsfilter als Klimatisierungsmethode sollten folgende Punkte erfüllt sein:

Die Umgebungsluft sollte möglichst sauber und rein sein, d.h. nicht sehr mit Schmutzpartikel gemixt. Durch eine verschmutzte Umgebungsluft würde die Filtermatte schnell verschmutzen und die Schaltanlage dadurch nicht mehr ausreichend mit genügend Aussenluft versorgt werden. Zudem würden dadurch die Serviceintervalle erheblich verkürzt. Daraus resultieren erhöhten Kosten im Instandhaltungsbereich.

  • Die maximale Aussentemperatur (Tu max) muss auf jeden Fall immer niedriger sein wie die gewünschte Schrankinnentemperatur (Ti soll).
  • Der Aufbau bzw. die Anordnung der eingebauten elektrotechnischen Komponenten im Schaltschrank sollte so sein, dass eine ausreichende Luftzirkulation im Schaltschrank gegeben ist (Packungsdichte).
  • Schutzart des Schaltschrankes (IP54, IP55): in der Regel werden Schaltanlagen im Indoor – Produktionsbetrieb nach IP54 gefertigt. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Anwendungen bei denen IP55 erforderlich ist (letztere siehe im Outdoorbereich oder auch in den Branchen Nahrungsmittel, Verpackungsindustrie, Chemie- und Pharmaindustrie etc.). Die Schutzartangabe ist wichtig da man beispielsweise mit einer definierten Filterlüfterleistungsgrösse bei IP54 (Filtermatte 200 g/qm z.B.) eine höhere Luftfördermenge erzielt wie bei IP55 (Filtermatte 350 g/qm).
  • Keine Wärmestrahlung von außen durch irgendwelche Produktionsprozesse oder direkte Sonneneinstrahlung was die natürliche Wärmeabführung Qv über das Schaltschrankmaterial erheblich beeinträchtigen würde
  • Berücksichtigung nicht freier Schaltschrankfläche für die natürliche Wärmeabführung durch Einbau-Komponenten (wie Touchpanels, Anzeigeinstrumente, Befehls- und Meldegeräte)

Luftfördermenge

Ein Filterlüfter erzielt eine maximale Luftfördermenge/Kühlluftstrom (sh. x-Achse von nachfolgender Abb.: Airflox m³/h von Filterlüfter bei 50 Hz und 60 Hz) bei einem Staudruck von 0 (PA) – man spricht hier von freiblasend, d.h. der Filterlüfter bläst frei ohne Widerstand ins Feld. Umgekehrt erreicht ein Filterlüfter einen maximalen Staudruck (PA) bei einer Luftfördermenge von 0 (m³/h).

Luftfördermenge FF15

Damit im Schaltschrank ein kontinuierlicher Luftaustausch erreicht werden kann, wird der Filterlüfter zusammen mit einem Austrittsfilter oder auch weiteren Kombinationsmöglichkeiten eingesetzt. Ziel ist es, eine wirtschaftliche Kombinationsmöglichkeit zu wählen, um einen nutzbaren Kühlluftstrom zu erhalten, der eine sichere Wärmeabfuhr gewährleistet. Der nutzbare Kühlluftstrom wird idR Luftfördermenge in Kombination genannt und ergibt sich mit der Widerstandskennlinie aus Filterlüfter und Austrittsfilter (sh. obige Abbildung).

Erhöhung der Luftfördermenge durch geschickte Wahl von Kombinationsmöglichkeiten

Durch geschickte Zusammenstellung von Filterlüfter/Austrittsfilter-Kombinationen kann sehr kostengünstig die jeweilige Aufgabenstellung der Wärmeabfuhr gelöst werden. Kombiniert man beispielsweise einen blasenden Filterlüfter FF15A230UF mit einem Montageausschnitt von 223 x 223 mm und einer freiblasenden Luftfördermenge von
230/270 m³/h ( 50/60 Hz) mit einem Austrittsfilter FF20U, Montageausschnitt 291 x 291 mm, erzielt man eine Luftfördermenge in Kombination von 190/235 m³/h (50/60 Hz).
Dagegen mit Austrittsfilter gleicher Grösse 223 x 223 mm kommt man auf eine Luftfördermenge von 155/190 m³/h (50/60 Hz). D.h. man kann hier sehr kostengünstig die tatsächliche Luftfördermenge in Kombination um >20 % erhöhen.

Kombiniert man einen unten einblasenden Filterlüfter mit einem heraussaugenden Filterlüfter gleicher Größe ( oben platziert) kann man sogar sehr leicht Leistungsreserven von bis zu 50 % erreichen – eine intelligente Variante um möglichst kostengünstig bezüglich Änderungsaufwand die Luftfördermenge und somit die Kühlleistung zu erhöhen. Dies bietet sich bspw. auch bei Nachrüstungen oder Erweiterungen in der Schaltanlage.

Klimarechner

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