Warum klimatisieren?

Der Anteil elektronischer Komponenten zur Steuerung von Maschinen und Anlagen hat in den letzten Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erfahren und wird in Zukunft stetig weiter an Bedeutung zunehmen. Gründe hierfür sind: immer komplexere Aufgabenstellungen und Prozesse sollen immer schneller auf engstem Raum gelöst werden. Hierbei kommt der Elektronik eine Schlüsselfunktion zu. Ein Ausfall dieser würde nämlich den gesamten Produktionsprozess still legen was schnell zu astronomischen Produktionsausfallkosten führen kann. Um die sensible Elektronik vor Staub, Wasser und auch vor mechanischer Einwirkung in industrieller Umgebung zu schützen, ist diese in verschlossenen Gehäusen und Schaltschränken untergebracht. Die Folge hierbei ist jedoch, dass bereits einige 100 Watt Verlustleistung (Wärmeentwicklung) zu unzulässig hohen Betriebstemperaturen der Elektronik führen kann. Die Zunahme der Packungsdichte in Schaltschränken und Gehäusen sowie der globale Klimawandel tun ihr übriges. Eine Erhöhung der Betriebstemperatur um 10 C° verkürzt die Lebensdauer um die Hälfte (s. dazu auch nachfolgende Abb.).

Kondenswasserbildung durch permanente Temperaturveränderungen bzw. -schwankungen strapaziert die Elektronik desweiteren und kann neben Korrosionen und Funktionsstörungen zu elektrischen Kurzschlüssen führen. Um  die Verfügbarkeit des Produktionsprozesses seitens der Elektronik zu gewährleisten ist es unabdingbar, die Temperatur in Schaltschränken und Elektronikgehäusen konstant niedrig zu halten und gleichzeitig Kondenswasserbildung zu vermeiden. Der Einsatz nachfolgender Klima-Komponenten hat sich in der Praxis erfolgreich bewährt, damit Elektronik zuverlässig und effizient arbeitet und darüberhinaus länger lebt:

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